
- bei Portables die (Rest-) Akkulaufzeit verlängern: in den Einstellungen die Bildschirmhelligkeit reduzieren d.h. dimmen da dieser extrem viel Leistung zieht
- Knoten Lösen (Schnürsenkel): mit Korkenzieher den Knoten lockern
- Ersatz für Etiketten: Malerkrepp
- lose Buchrücken, eingerissene Buchumschläge: weisses Malerkrepp
- (alte) Postkarten als Lesezeichen
- Beschriftungen / Markierungen an Oberflächen anbringen: Malerkrepp
- Siff/Schmodder/Eingebranntes/Kalk/Urinstein: Stahlwolle
- Elektroartikel mit Kabeln: einzeln in Gefrierbeutel packen – verhindert ein Kabelsalat, ggf. mit Bindedraht bündeln
- Bücherstapel: Gebinde mit Paketschnur und Knopf (DIY, Eisstiel) umwickeln und festzurren
- Hitze: a, selber schwitzen + Ventilator + Luftentfeuchter, b, schwitzen lassen (feuchte Geschirrtücher, Verdunstungskühler) + Luftentfeuchter c, Kühlgerät + Luftentfeuchter
- Instant Tee: Tasse zur Hälfte mit Wasser füllen, Teebeutel, ca.1 Minute in die Mikrowelle, Zucker hinzu geben, ziehen lassen, Tasse mit kaltem Wasser auffüllen (statt ca. 100°C nur ca. 60°)
- optische Linsen reinigen: Röllchen (Estompe) aus Papier
- 3.Hand bei Arbeiten: Klebeband
- Hammerkopf als Amboss für feine Metallarbeiten
- Kohlensäure aus Limonaden entfernen: umfüllen, oder schütteln und warten bis sich der Schaum weitgehend aufgelöst hat und dann entlüften
- feuchtes Toilettenpapier: (Blumen-) Sprühflasche
- offene Tüten: klammern
- alte Spritzen, Rasierklingen, Skalpellklingen: mit einem Hämmerchen noch als Stanzwerkzeuge verwenden oder an einem Wetzstein / Kiesel entschärfen, dann entsorgen
- spitze Nadeln, Klingen etc.: bis zum nächsten Gebrauch in Styropor stecken
- Radtour: ca.1Liter Wasser & Handtuch (ermöglicht u.a. sich zwischendurch die Hände zu waschen – was sehr erfrischt. Wasser reinigt, kühlt und löscht den Durst. Handtuch kann auch bei Kälte als Halstuch oder Schultertuch, im Sommer als Sonnenschutz oder bei langen Strecken als Sitzpolster dienen.)
- Papier falten: mit Messer oder Kugelschreiber Knicke ausstreichen
- große Papierformate grob schneiden: gutes Lineal anlegen, im ca.45°-Winkel abreißen
- Wellpappe (Kartons) grob schneiden: Messer mit sichelförmigem Wellenschliff verwenden
Multitools:
Einige Dinge eignen sich für mehr, als man denkt.
- Heißklebepistole: kleben, Haftpads/Stopper, Kunststoffextruder, Dichtungsmasse
- Salatöl: Lösemittel für Kettenfett, Augenbalsam, hartnäckig klebendes neutralisieren
- Malerkrepp: Etikett, Post-It, provisorische Versorgung beschädigter Bücher, 3.Hand
- WD40: Schallplattenpflegemittel (Gleitmittel und Antistatic), Reinigungsmittel, Lösemittel, Brandbeschleuniger, Rostlöser, Etikettenlöser, Wachs- und Kaugummientferner, Schmiermittel
- Panzerband (Gaffa-Tape, Duct-Tape, Reperaturgewebeband): klebend verbinden, reparieren von zerbrochenen Kunststoffteilen, isolieren von Kabeln, Ecken von Kartons schützen, Kanten entschärfen, 3.Hand
- Alltagsmaske, FFP2: Staubschutz, Schutz vor Feinstaub (SMOG), Spritzschutz, Vorwärmer bei eisigen Lufttemperaturen, Luftbefeuchter bei trockener Luft / Reizhusten, Schutz vor űblen Gerűchen (mit Duftől leicht beträufeln)
- Heißluftfritteuse: Backen, Frittieren, aufbacken, erwärmen, rösten, schmelzen
- Mikrowelle: erwärmen (TK-Gemüse, TK-Kuchen), warmmachen (Porridge), erhitzen (Pasta-Soße), warmhalten, kochen (Tee), schmelzen (Käse), sterilisieren (Pasta-Soße wieder versiegeln)
- Föhn: Haare Trocknen, Wäsche / Strümpfe trocknen, Etiketten lösen
- Nadel & Faden: mit Nadel und Faden lassen sich fast alle Materialien miteinander verbinden
- Vaseline: Hautpflege, Schutz vor verkalkten Armaturen, Dichtungsringe, Antirostmittel, Gummipflegemittel
- fischertechnik (siehe dort): Halterungen für Kabel und Elektrogeräte
- Tesafilm: Tonband flicken, Folien reparieren, Kunststoff reparieren, Acrylglas kleben (Armbanuhr, CDs, Smartphone)
- Eisstiele: Einkaufswagenchip-Ersatz, Spatel für Crémes, Knebel für Büchergebinde
- Kaugummi: Dichtungsmasse, Schuhsohlenreparatur, Schmutzradierer, Klebepunkte
- Sand: Vogelkäfig-Bodenbelag, Schleifmittel, Peeling, Spielzeug, Rieselmittel (alternativ: Salz)
Umgang mit Hitze:
In der Regel stellt Hitze kein großes Problem dar. Erst in Kombination mit hoher Luftfeuchte wird es kritisch. Solange die Luft trocken ist, hilft Wasser innerlich und äußerlich sich abzukűhlen. Innerlich eingenommen sollte man aber auf eine ausreichende Elektrolytzufur (Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium) achten, da durch das Schwitzen diese verloren gehen. Äußerlich z.B. durch Verdunstungskűhler, feuchte Tűcher oder Zerstäuber zugefűhrt, wird der Kőrper vom Schwitzen entlastet. Leider schwankt die relative Luftfeuchte im Laufe eines Tages stark. Am trockensten ist die Luft im Sommer in den Morgenstunden bis zur Mittagshitze. In dieser Zeit steigt die Lufttemperatur, und damit auch die Aufnahmefähigkeit der Luft fűr Wasserdampf. Daher ist dies im Sommer die beste Zeit des Tages. Nachts kűhlt die Luft zwar ab, doch steigt dabei auch die relative Luftfeuchte stark an, oft bis zur Sättigungsgrenze. Daher bringen Klimageräte erst dann wirkliche Erleichterung, wenn gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit entzogen wird z.B. durch hydrophiles Granulat oder Kondenswasser an den Kűhlschlangen. Daher sollte der Luftfeuchtigkeit eine grőßere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Daher kann es ratsam sein. auch bei großer Hitze die Fenster zu őffnen, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu senken. Dies gilt jedoch nicht fűr Klimaanlagen, die nach ähnlichem Prinzip wie Kűhlschränke funktionieren, da sonst deren Kűhlwirkung ausbleibt, und die Stromrechnung explodiert.
Tipps: 1.Geschirrtuch in Trinkflasche (oder Vase) – zusammengerollt saugt es sich darin mit Wasser voll. Lässt sich gut transportieren und das nasse Tuch bequem daraus entnehmen und da hinein ausdrűcken und später nachwässern. Das klamme Geschirrtuch kann als kűhlende Decke, Halstuch, Schultertuch, Stirnband oder Kopftuch verwendet werden. Locker den Kopf und die Ohren bedeckend ist der Kűhleffekt am stärksten.
2.Thermobecher – hält auch bei Hitze lange Zeit kűhl. Zeischendurch kann immer mal wieder genippt werden oder ein Stieleis/Slusheis transportiert werden.
3.Flaschen mit Wasser fűr Instanteistees, Sirups, kalte Getreidekaffes in den Kűhlschrank auf Vorrat. Während man eine konsumiert, werden die nächsten schon gekűhlt. Die aufgebrauchte Flasche wird wieder befűllt und erneuert so den Vorrat wieder.
4.Wärmflasche mit kaltem Wasser befűllen.
5.Fettarm essen. Auf Butter oder Margarine sollte verzichtet werden. Käse und Wurstwaren enthalten genűgend eigenes Fett. Besser: Ől. Daher ist ein Slusheis im Sommer erfrischender als ein Sahneeis.
6.duschen! Duschen entfernt alte abgestorbene Hautzellen, űberflűssiges Fett und Gerűche. Die Haut wird dadurch durchlässiger, der Schweiß verdunstet leichter und man schont die Geruchsnerfen anderer Menschen. Spätestens, sobald sich die Haut klebrig anfűhlt. Kritische Stellen bedűrfen danach der Pflege (Vaseline, Sonnencreme, Műckenschutz, Deo).
7.eiskalte Getränkedose (Cola, Eistee) oder Becher (Ayran, Trinkjoghurt): Statt diese sofort wegzuexen ist es ratsamer, die Dose an die Ohren, an den Hals oder in den Ellenbogen zu halten. Das Blut wird so am schnellsten gekűhlt und der Effekt ist viel stärker, als wenn das Getränk sofort in Hals und Magen verschwindet.
Fahrradfahren:
Fahhradfahren ist ein hőchst private Angelegenheit. Da jede Person anders ist, ist der grőßte Fehler beim Radfahren der Mode zu folgen. Das Rad und der Fahrstil muss zur radfahrenden Person passen und nicht umgekehrt ! Nur weil ein Rad stylish ist oder der Trend gerade einen Fahrradtyp (Gravelbike, E-Bike, Pedelec, Fatbike) bevorzugt, bedeutet das nicht, daß es zu Ihnen passt. Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte lautet: Was will Ich mit dem Rad anstellen und welche Ausstattungsmerkmale braucht es dafűr. Ein Fahrad fűr sportliche Ambitionen muss anders sein, als fűr die Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Auch braucht es eine andere Mentalität, ob ich in kűrzestmőglicher Zeit eine Route absolvieren muss oder ob ich mőglichst Unfallfrei durch die Stadt kommen will. Wer hunderte Kilometer abspulen will braucht ein minimalistsch ausgestattetes leichtes Rad, wer zum Einkaufen fahren will braucht ein robustes Rad mit viel Stauraum. Lieferdienstfahrer ignorieren i.d.R. die STVO, weil sie den Stadtraum als eine Kette von nutzbaren Freiflächen sehen um schnellstmőglich Ihr Ziel zu erreichen. Als Pendler sollte man sportliche Ambitionen in die Tonne treten und in der Stadt eher zu langsam fahren und mit entsprechendem zeitlichen Puffer kalkulieren. Besser auch mal absteigen und schieben als wagemutig unter einen Laster geraten. Am Besten geht man davon aus, dass LKW-Fahrer sehbehindert, Autofahrer allesamt Fahranfänger sind und Fussgänger durch die Bank besoffen. Damit will ich nicht sagen, daß Radfahrende die besseren Menschen seien, sondern dass die Anderen schlicht unberechenbar sind. Jederzeit kann etwas unvorhersehbares passieren. Daher sollte man alle seine Sinne beisammen haben: Kein Alkohol, das Gehőr auch bewusst einsetzten um auf Fahrgeräusche (Rad, Autos) zu achten, auf Lichtkegel und beleuchtete Autos achten, Ampelschaltungen schon von weitem einschätzen, Rűckleuchten beachten, damit rechnen dass Fussgänger zwischen parkenden Autos die Straße űberqueren wollen, daß Autos rűckwärts einparken oder wenden wollen, das Partygänger nicht auf den Verkehr achten, dass sich Autofahrer nicht an die Verkehrsregeln halten oder zu abgelenkt sind (Handy, Navi, Kinder, …) und Dich im toten Winkel oder deiner Tarnkleidung űbersehen, etc… Darum sollte man nur auf Űberlandstrecken hohe Tempi fahren. Dementsprechend sollte auch die Kleidung sein: Um in der Stadt von A nach B zu kommen, ist es Űberflűssig sich als Presswurst zu verkleiden, aber auch dumm in der dunklen Jahreszeit mit scharzen Jacken und Hosen zu fahren (Selbstmőrderoutfit). Wer längere Touren plant sollte mit Sonne und Regen rechnen. Die Länge einer Strecke ist űbrigens irrelevant: Besser einen stressfreien Umweg durch Wohngebiete fahren, bei dem man ggf. auch den eigenen Gedanken nachhängen kann, als die kűrzestmőgliche zwischen Autokolonnen entlang (besser nur bei Tagesrandzeiten benutzen). Der Zeitgewinn ist vernachlässigbar und schon durch eine Zigarettenpause ausgeglichen. Ich will es noch einmal betonen: Der Zeitgewinn eine Strecke schneller bewältigt zu haben, wird bereits durch die Bewältigung des Stresses aufgefressen. Schnell zu sein mag das Ego stärken, ist aber am Ende ein Nullsummenspiel. Beim Rasen braucht man den Tunnelblick, beim entspannten Radfahren ist der Weg das Ziel.
A propos Weg: Fűr mit Muskelkraft betriebene Fahrzeuge wie das Fahrrad sollten die Steigungen mőglichst gering sein und sich am Besten an Eisenbahnnormen orientieren und die Verbindungen mőglichst nahe der Luftlinie sein statt Radfahrende fűr Bergziegen zu halten deren Wege nicht schmal, steil, eckig und holprig genug sein kőnnen. In der Praxis ist die űberwiegende Mehrheit der Radwege eine Katastrophe und nur fűr wagemutige Bergfexen geeignet, was sich am Besten durch folgendes Bonmot ausdrűckt:“Das Gravelbike wurde fűr deutsche Radwege erfunden“! Wollen Sie ihre Kinder auf slochen Wegen zur Schule schicken?
Auch ist ein Fahrrad ein Verkehrsmittel, das nach STVO wie jedes Andere auf die Straße (Fahrbahn) gehőrt. Radwege wären also űberflűssig, hätte die Autolobby in den letzten Dekaden seit den 1970ern nicht fűr lebensgefährliche Verhältnisse auf den Straßen gesorgt, indem sie ihre Blechkarossen zu Stadtpanzern aufgeblasen haben (aus Umweltschutzgrűnden und Profitstreben heraus*). Dies fűhrte zur Mentalität der Autofahrenden, die Fahrbahn gehőre einzig ihnen allein. Da aber deswegen auch Fuhrwerke, Handkarren, Mopeds und Motorräder aus dem Stadtbild verschwunden sind, drängte die Radlobby die Stadtplaner zur Anlage von gesonderten Radwegen nach niederländischem Vorbild. Bislang bleibt Radfahrenden leider meist nur ein lieblos gemachtes Provisorium űbrig: Radwege, welche kaum den Namen Wert sind, und die durch blaue Schilder auch noch benutzungspflichtig gemacht wurden.
Sollte Mensch gezwungen sein an parkenden Autos entlang zu fahren, so Bitte mit grosszűgigem Abstand ! Drängelnde Autofahrer rechtfertigen keinen Sturz űber aufgerissene Autotűren !!! Hier Bitte konsequent auf die Mitte der Fahrspur ausweichen !!! – auch jedesmal dann, wenn der Radweg eingeengt wird (Lieferdienste, zweite Reihe Parker, Baustellenabsperrungen, Műlltonnen, etc. …). Hupende Autofahrer haben nicht das Recht Sie mit dem Tode zu bedrohen, indem sie haarscharf an Ihnen vorbeirauschen !!! Kompetente Autofahrer erkennen die Situation und laden ihren Frust nicht bei Ihnen ab. Btw.: sollte der hohe Komfort im Auto (motorisiertes Fortkommen, gepolsterte Sessel, schallgeschűtzte Fahrzeughűlle, Klimaanlage, Navi, Assistenzsysteme, Radio etc.) Autofahrende eigentlich nicht zu mehr Gleichmut veranlassen ??? Die Hast ist der Hauptgrund dafűr, warum die traumhafte Autowerbung mit der Wirklichkeit kollidiert, und alle Anderen plőtzlich zum Feind werden. Wer schon gestresst ins Auto steigt ist eine Gefahr fűr sich und Andere. Ich kenne Autofahrende, die wegen Zeitdruck oder Geschwindigkeitsrausch die STVO ignoriert haben und halsbrecherische Fahrmanőver starteten.
Nűtzliches fűr unterwegs Radfahren jenseits des Radsports:
- Luftpumpe
- Sattelauflage (Regen, Komfort)
- Werkzeug
- Lenkerkorb (um nűtzliche Kleinigkeiten sofort parat zu haben)
- 1,5 Liter Wasser je Tour (Trinken Händewaschen, erfrischen, kűhlen)
- Handtuch (Schweißtuch, Polster, Halstuch)
- Geld (Wegzehr, Tickets)
- Schirmműtze oder Fahrradhelm
- Satteltaschen oder Fahrradkorb (im Fahhradkorb lässt sich auch ein Rucksack abstellen)
- Expander/Spannhaken zum vertäuen sperriger Objekte
- Handschuhe: schűtzen im Sommer den Handrűcken vor Sonnenbrand und im Winter die Finger vor dem Erfrieren
- Tacho (hilft die eigene Leistung richtig einzuschätzen)
- Karte oder Smartphone (ich bin altmodisch: ich bevorzuge eine Fahrradkarte)
*): Um den Flottenverbrauch zu senken machten die Regierungen in den USA und der BRD Verbrauchsvorgaben. In den USA ließ die Regierung im Cafe (Corporate average fuel economy) ein Schlupfloch fűr „light Trucks“, was die US-Autobauer bewog bevorzugt SUVs zu produzieren, während in der BRD beim Energielabel der CO²-Verbrauch mit dem Fahrzeuggewicht verrechnet wurde, wodurch besonders schwere Autos ein besseres Energielabel erreichen konnten. Dadurch erscheint eine Limousine energieeffizienter als ein Kleinwagen. Hier werden buchstäblich Äpfeln mit Birnen verglichen, da die Energielabel in Wahrheit nur innerhalb ihrer eigenen Fahrzeugklasse vergleichbar sind.